Handbuch Jugend-Hackathons veröffentlicht

Handbuch Jugend-Hackathons veröffentlicht

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Mittlerweile gibt es Jugend hackt im vierten Jahr. Wir haben sieben Veranstaltungen organisiert und gezeigt, dass Hackathons auch als Format für junge Menschen funktionieren. Während dieser aufregenden Zeit konnten wir viele Erfahrungen sammeln, haben an der ein oder anderen Stelle nachgebessert und wahnsinnig viel gelernt. Es liegt im Selbstverständnis der Open Knowledge Foundation Deutschland und von mediale pfade dieses Wissen für alle zugänglich und nachnutzbar zu machen. Wir (also Maria, Daniel und Paula) haben deshalb einen Praxisleitfaden für die Veranstaltung von Jugend-Hackathons geschrieben. Wir hoffen, dass wir damit noch mehr Menschen inspirieren dieses Format auszuprobieren und in der Bildungsarbeit einzusetzen.

Das Handbuch gibt es als Printversion und als PDF. Wir möchten aber auch, das andere die Möglichkeit haben an dem Handbuch weiter zu arbeiten und dessen Inhalte weiter zu denken. Deshalb gibt es eine weitere Version als OER (open educational ressources) als GitHub Repository und GitHub Page. Wir freuen uns über ganz viel Feedback und neue Hackathons!

PDF GitHub Repository GitHub Page

Außerdem möchten wir noch ein paar Leuten danken, die uns bei dem Handbuch unterstützt haben. Robert und Juka für das tolle Lektorat, Martina von glashaus4 für das wunderschöne Design und dem Jugend hackt Mentor Andreas für die schicke Umsetzung als GitHub Page. Außerdem danken wir der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin, die das Handbuch im Rahmen des Jugend-Demokratiefonds Berlin gefördert hat.

Die Abschlußpräsentationen von Jugend hackt 2015

Die Abschlußpräsentationen von Jugend hackt 2015

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135 Jugendliche, begleitet von 48 Mentorinnen und Mentoren in 26 Projekten – das war Jugend hackt 2015 in Zahlen.

Im Video sieht das so aus – die Präsentation aller Projekte inklusive der Preisverleihung:

Vielen Dank an dieser Stelle auch nochmal an rocketbeans.tv – live haben 400 Menschen vor Ort und 4000 im Livestream zugeschaut und sich an den tollen Ideen und Umsetzungen der Jugendlichen erfreuen können.

Leider ist die Plattform für das Publikumsvoting unter dem Ansturm ausgefallen – dort lässt sich weiter abstimmen und so ablesen, welche Projekte beim Publikum besonders ankommen. Wir werden keinen Preis mehr vergeben, aus verschiedenen Gründen (insbesondere: Wann wäre der fairste Zeitpunkt, den Vote zu schließen auf welcher Grundlage?) und legen da eh nicht den besonderen Fokus darauf – uns als Veranstalter sind weiterhin alle Projekte gleich viel wert!

YouTube-Channel des Monats: Shore, Stein, Papier

YouTube-Channel des Monats: Shore, Stein, Papier

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„Erzählungen aus einem Leben inmitten von Frühstücksblech und Affen, Kokarausch und Wahn, Beschaffungskriminalität und Drogendeals, Knastschlägerei und Flucht.“

Wer glaubt, erfolgreiche YouTube-Channels gibt es nur im seichten Unterhaltungsbereich, wird von zqnce (wie Sequence ausgesprochen) und ihrer Serie „Shore, Stein, Papier“ eines besseren belehrt. Seit mittlerweile 2,5 Jahren erzählt ihr Protagonist wöchentlich in konsumierbaren, youtube-kompatiblen Häppchen in 5-15 Minuten von seinem Leben, das er wie eingangs zitiert zwischen „Frühstücksblech und Knastschlägerei“ wähnt. Über inzwischen 350 Folgen kann nachvollzogen werden, wie sich dies entwickelt hat, der Protagonist „Sick“ gibt tiefe Einblicke in das Leben eines Junkies, in das Leben eines Knackies – und seinen Weg dort wieder heraus. Dazu braucht das Channel-Konzept nichts als den Protagonisten selbst, der am Küchentisch in 2 Kameras aus seinem Leben erzählt. Ausbrüche aus diesem Setting sind höchst selten – so wird auch die These, Videoproduktion sei automatisch immer teuer, wiederlegt – wenn nur die Geschichte fesselnd genug ist. So werden die Zuschauerzahlen von Eingangs mehreren Hunderttausend auf Heute noch wenige Zehntausend immer kleiner, doch ist die Fangemeinde nach über 350 Videos dafür immer noch beachtlich.
Auch über „Shore, Stein, Papier“ sind zqnce mit ihrem Kanal mutig und innovativ, das zeigt eine Mini-Serie wie „Süchtig nach Jihad“ mit verstörenden Einblicken:

ebenso wie zahlreiche Interviews von Visa Vie, hier z.B. ein berühmtes Interview mit Jan Böhmermann zur YouTuber-Szene:


Wir wünschen uns noch viel mehr solcher innovativer, mutiger Channel-Konzepte – welches sind ihre Lieblings-Channels?

 

Dieser Artikel erschien zuerst im Medienpädagogik-Praxisblog.

Code-Literacy-Förderung durch Jugend hackt

Code-Literacy-Förderung durch Jugend hackt

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Die Förderung von Code-Literacy steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen.

Das Projekt „Jugend hackt“ nimmt sich dem Thema in Form eines „Jugend-Hackathons“ seit 2013 an. Hier möchten wir die Evaluations-Ergebnisse [Befragung und Auswertung als open data] vorstellen und Hinweise für die Medienpädagogik geben.

Die Evaluation orientierte sich an den Zielen der Veranstaltung und überprüfte deren Realisierung mit Hilfe psychologischer Konstrukte. Im Folgenden werden deshalb die Ziele und dafür verwendeten Methoden kurz skizziert und mit den jeweiligen Evaluationsergebnissen verknüft.

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YouTube-Channel des Monats: hyperbole.tv

YouTube-Channel des Monats: hyperbole.tv

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Dieser Artikel ist zuerst beim Medienpädagogik Praxisblog erschienen – Daniel Seitz wird dort nun einmal im Monat den YouTube-Channel des Monats vorstellen.

YouTube und Co sind unerschöpfliche Quellen für medienpädagogische Inspiration – ab sofort präsentieren wir einmal monatlich den Channel des Monats – mal ein medienpädagogisches Angebot, mal etwas, das medienpädagogische Praxis inspirieren kann, mal Jugendkultur..

Den Anfang macht hyperbole.tv – sie selbst beschreiben sich so:

 

Wir übertreiben. Nein, wirklich. Eine Hyperbel ist die literarische Form der Übertreibung, um einen Sachverhalt zu verdeutlichen. Wir wollen politische Themen so interessant erzählen, dass ihr Lust habt, sie euch anzusehen.
Dabei verstehen wir den Begriff Politik allerdings ziemlich breit. Wahlen gehören ebenso dazu wie News, aber auch Comedy, Musik, Kultur und alle Bereiche, in denen Menschen über ihr Leben in diesem Land sprechen.

 

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