Die LausitzLabs schaffen in der ganzen Lausitz offene Lernorte für Making, MINKT- und Medienbildung. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene probieren hier Zukunftstechnologien aus, setzen eigene Ideen um und gestalten den Wandel ihrer Region mit.
Making, Medienbildung und Teilhabe in der Lausitz
Wie können Menschen in einer Region im Strukturwandel ihre Zukunft selbst mitgestalten? Die LausitzLabs bauen dafür ein Netz aus Lernorten auf: einen zentralen Makerspace in Cottbus, vier Satelliten-Labs in ländlichen Räumen und zwei mobile Labs, die auch kleine Orte erreichen.

Im Mittelpunkt steht die Making-Pädagogik, also Lernen durch Ausprobieren, Gestalten und gemeinsames Entwickeln. Die Lerninhalte entwickelt mediale pfade gemeinsam mit den Jungen Tüftlern in Form von Lernpfade auf einer digitalen Plattform. Open Educational Badges machen Gelerntes sichtbar. Pädagogische Fachkräfte können sich weiterbilden, damit die Bildungsmaterialien auch in Schulen und Jugendeinrichtungen umgesetzt werden.
Die Angebote sind kostenfrei und niedrigschwellig. Sie richten sich besonders an Menschen mit erschwertem Zugang zu Bildung, und Mädchen und junge Frauen sollen gezielt für MINT begeistert werden. Die Universität Potsdam und die BTU Cottbus-Senftenberg begleiten das Projekt wissenschaftlich. Gefördert wird es mit 12,6 Millionen Euro.