Die mit Jugendlichen entwickelte digitale Schnitzeljagd im Raum Neu-Hohenschönhausen vermittelt Schüler*innen und Interessierten antisemitische und extrem rechte Strategien und deren Auswirkungen im Kiez. Neben der Aufklärung stehen Handlungsoptionen im Fokus des spielerischen Lernens.
Hier geht es zu den Bounds:
Ohne Begleitung und Besuch des Mekos:
https://actionbound.com/bound/BoundToActKartennavigation
https://actionbound.com/bound/BoundToActPfeilnavigation
mit Begleitung durch mediale pfade und Besuch des Meks
https://actionbound.com/bound/BoundToActKartennavigationMeko
https://actionbound.com/bound/BoundToActPfeilnavigationMeko
Projektbeschreibung
„Bound to act !“ ist ein interaktives digitales Bildungsangebot zur Prävention von Antisemitismus mit lokalem Bezug zum Bezirk Lichtenberg. Kern ist die Entwicklung eines Actionbounds (digitale Schnitzeljagd), der antisemitische Vorfälle und extrem rechte Strukturen im Bezirk thematisiert und gleichzeitig Strategien zur Erkennung und Prävention von Antisemitismus vermittelt.
Die Besonderheit des Projekts liegt im partizipativen Ansatz: Jugendliche aus Lichtenberger Jugendfreizeiteinrichtungen (JFEs) werden aktiv in die Konzeption und Medienproduktion für den Actionbound eingebunden. Durch diesen Prozess setzen sie sich intensiv mit Formen des Antisemitismus und der extrem rechten Raumnahme im Kiez auseinander und lernen, diese kritisch zu reflektieren.
Begleitend werden pädagogische Handreichungen und Anleitungen für Fachkräfte in Jugendarbeit und Schule entwickelt, um den nachhaltigen Einsatz des Bildungsangebots in verschiedenen Kontexten zu ermöglichen. Außerdem werden Fortbildungen für Multiplikator*innen angeboten, die Grundlagen zum Umgang mit Antisemitismus und extrem rechter Verschwörungsideologie vermitteln.